Neuigkeiten

Aktuelle Einträge

  • 02. August 2026
    Veranstaltungstipp | 19. August 2026 | Weibliche Autorschaft zwischen Weimar und Schweden

    Delf Lützen, Schillerpreisträger von 2025, lädt am 19. August, 18 Uhr, gemeinsam mit Jules Kielmann in den Bücherkubus des Studienzentrums der Herzogin Anna Amalia Bibliothek ein, um gemeinsam den 250. Geburtstag der Schriftstellein Amalie von Imhoff | Amalie von Helvig zu feiern und ihre Werke neu zu entdecken.

    Zusammen haben Lützen und Kielmann in der Reihe Edition FONTE des Wehrhahn Verlags eine Auswahl der Texte Amalie von Helvigs herausgegeben, die die Vielseitigkeit der Autorin zeigen.

    Der am 7. Juli 2026 erschienene erste Band stellt einen Bezug zur Literatur und Kultur der Antike sowie zur zeitgenössischen Dichtung Weimars her. Der für Herbst angekündigte zweite Band beschäftigt sich mit der Rezeption des germanischen Mittelalters, mit Sagen, Legenden und Märchen sowie mit patriotisch orientierten Schriften im Zuge der Napoleonischen Kriege.

    Die Veranstaltung ist kostenfrei. Ausführlichere Informationen finden Sie hier.

  • 07. Juli 2026
    Jetzt online: öffentliches Programm der Schillertage 2026 und aktuelle Satzung des Vereins

    Seit Mitte Juli steht das öffentliche Programm der Schillertage 2026 online. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite »Schillertage«.

    Ebenfalls seit Mitte Juli steht die neue Satzung des Schillervereins online. Diese ist als PDF-Dokument auf der Seite »Satzung« herunterzuladen.

    Gerrit Brüning

  • 24. März 2026
    Neu erschienen: Jahrbuch der Deutschen Schillergesellschaft 2025

    Cover des Jahrbuch der Deutschen Schiller-Gesellschaft 2025

    Der 69. Band des »Jahrbuchs der Deutschen Schillergesellschaft« ist am 18. Februar 2026 erschienen. Im Fokus stehen dieses Mal Die Literatur und ihre Medien: »Fürs Archiv oder auch nicht…«? Comics und Literatur(archive) sowie Auseinandersetzungen mit dem deutschen Kolonialismus in den zeitgenössischen Literaturen Afrikas. Den Abschluss bildet die Schillerrede von Michail Schischkin am 10. November 2024 Die Feder in der Weltenuhr. Versuch über den russischen Schiller.

    Weitere Informationen finden Sie auf der Verlagswebseite

  • 28. Februar 2026
    Schiller-Balladen und Elektro-Sounds im DNT Weimar

    Deutsches Nationaltheater Weimar

    Am 24. März 2026, 20 Uhr, erklingen unter dem Titel »Hoffnung – Schiller Synthesized« im Deutschen Nationaltheater Weimar wieder Gedichte und Balladen von Schiller zu Elektro-Sounds.

    Ankündigungstext auf der Website des DNT
    »Wäre Schiller in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts geboren worden, er hätte sicher zu den großen Erzählern des modernen Kinos gehört und vielleicht eine spannende Serie kreiert, die uns allabendlich vor die Bildschirme bannen würde. Denn das sind seine Dramen, aber vor allem auch seine Balladen: eindrückliche, spannende, hochemotionale Geschichten, die ihre Leserinnen oder Zuhörerinnen zu fesseln vermögen. Darin begegnet man wilden Tieren, dem tobenden Meer oder gefährlichen Räuberbanden; geht es um unverbrüchliche Treue, um die geheimnisvolle Macht der Kunst oder um die Folgen menschlicher Hybris. Aber auch komödische Sujets liefert uns der Dichter, in denen er sich als Poet selbst auf die Schippe nimmt.

    Gemeinsam mit den beiden Schlagwerkern Simon Lauer und Timo Schmeichel, die sich mit ihrer Veranstaltungsreihe »Anschlag« ein eigenes Publikum erworben haben, wird Sebastian Kowski diese Geschichten zum Leben erwecken. Auf ungewöhnliche Weise: Im Gewand elektronisch animierter Drum-Sounds, unterstützt von Live-Klängen neuartiger Synthesizer mit ihren unterschiedlichsten Spielweisen und ergänzt durch herkömmliche Instrumente, können Sie aufregendes »storytelling« mit Gedichten und Balladen von Friedrich Schiller erleben.«

  • 05. Januar 2026
    Fundstück: Der Handschuh von Lene Voigt

    Porträt Lene Voigt, Bildrechte: Lene-Voigt-Gesellschaft e.V.

    Die sächsische Mundartdichterin Lene Voigt, geboren am 2. Mai 1891 in Leipzig und am 16. Juli 1962 auch dort gestorben, wurde mit ihren humorvollen Gedichten in sächsicher Mundart bekannt. Neben Theaterstücken wie »Die Räuber« oder »Faust« übertrug sie auch die Balladen der ‘Klassiker’ in die sächsische Mundart.

    Ihre Parodie von Schillers »Der Handschuh« findet sich zum Nachlesen auf der alten Website der Lene-Voigt-Gesellschaft e.V. und in Leipziger Mundart vorgetragen auf YouTube von Daniel Geißler. Wer die Texte einmal live hören möchte, sei an Tom Pauls Theater verwiesen.