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Aktuelle Einträge

  • 16. Dezember 2023
    Verlängert! Sonderausstellung im Goethe- und Schiller-Archiv: Mit fremder Feder. Der gefälschte Schiller

    Mit fremder Feder – Titelbild zur Ausstellung im GSA 2023

    Die erfolgreiche Sonderausstellung »Mit fremder Feder. Der gefälschte Schiller« im Goethe- und Schiller-Archiv Weimar wird nicht wie geplant am 17. Dezember schließen, sondern noch bis 17. März 2024 zu sehen sein.

    Im Zentrum steht der spektakuläre Kriminalfall, der sich um 1850 in Weimar ereignet: »Der Architekt und Geometer Heinrich von Gerstenbergk fälscht hunderte Autographen Schillers und verkauft sie über ein Netzwerk prominenter Mittelsmänner. Zu den ahnungslosen Abnehmern gehören die Königliche Bibliothek in Berlin, Großherzog Carl Alexander von Sachsen-Weimar-Eisenach sowie Schillers jüngere Tochter, Emilie von Gleichen-Rußwurm.« (Text von der Website der Klassik Stiftung Weimar)

    Das Goethe- und Schiller-Archiv widmet sich in seiner Ausstellung diesem Kriminalfall und zeigt erstmals die nachgemachten Papiere der Öffentlichkeit.

    Weitere Informationen erhalten Sie hier.

  • 29. November 2023
    Schillers »Wallenstein« im Staatstheater Nürnberg | Premiere am 26.01.2024

    Szene aus »Wallenstein« im Nürnberger Staatstheater 2024 (Foto von der Webseite https:/​/​www.staatstheater-nuernberg.de/​spielplan-23–24/​wallenstein/​26–01–2024/​1900#open)

    Nach 65 Jahren wird Friedrich Schillers »Wallenstein« erstmals wieder am Staatstheater Nürnberg gespielt. Regie führt Jan Philipp Gloger. Am 26. Januar 2024, 19 Uhr, ist Premiere.

    »Zum Zeitpunkt der Handlung herrscht seit 16 Jahren Krieg. Marodierend ziehen die Soldaten durch die Lande. Am Frieden hat kaum jemand ein Interesse, zu gut lässt sich am Krieg verdienen. In dieser Situation steht Wallenstein vor der Entscheidung: Soll er zum eigenen Vorteil mit seinem Heer zum Feind überlaufen? Er fragt die Sterne, während seine Offiziere intrigieren. Darunter auch sein engster Vertrauter, dessen Sohn Wallensteins Tochter liebt.
    Die Wallensteintrilogie ist Politthriller und Familiendrama in Einem. Schiller, der den Mächtigen stets misstraute, zeichnet eine Situation, in der Krieg, Ökonomie und Liebe fatal ineinander verquickt sind und hehre Ideale hinter Realpolitik und Eigeninteressen zurückstehen. Und so bekommt das heroische Bild eines Feldherrn, der seine Spuren auch in der Region um Nürnberg hinterlassen hat, Risse.« (Text von der Website, Staatstheater Nürnberg)

  • 16. November 2023
    Schillers »Die Räuber« im D'haus | Premiere am 3.12.2023

    Die Räuber – Titelbild zur Neuinszenierung am Düsseldorfer Schauspielhaus

    Auf der Bühne des Jungen Schauspiels im D’haus, Düsseldorfer Schauspielhaus, feiert am 3. Dezember 2023 Felix Krakaus Inszenierung von Schillers »Die Räuber« Premiere.

    »Schillers erstes Drama »Die Räuber« ist zugleich auch eines seiner berühmtesten. Im Zentrum stehen die verfeindeten Brüder Franz und Karl. Karl genießt das Wohlwollen seines Vaters – des Grafen Maximilian von Moor. Franz hingegen sieht sich stets im Schatten seines Bruders. Von Eifersucht erfüllt spinnt Franz eine Intrige. Er will Karl nicht nur um das Erbe bringen, sondern auch Karls Geliebte, Amalia von Edelreich, für sich gewinnen. Die List zeigt ihre Wirkung. Der betrogene Karl zieht los, um in den böhmischen Wäldern eine Räuberbande um sich zu scharen, an der überkommenen Gesellschaft Rache zu nehmen und für Gerechtigkeit zu kämpfen. Aber bald gerät sein Plan außer Kontrolle. Am Ende zünden die Konflikte und brennen die Städte.

    Ausgehend von der sich gegen die Welt verschwörenden Räuberbande erzählt Regisseur Felix Krakau eine rasante Geschichte des Aufbruchs. Es geht um die Loslösung vom Elternhaus, um große Ideale, um Freundschaft und Solidarität sowie nicht zuletzt darum, sich einen Platz in der Welt zu erkämpfen. Gegen alle Widerstände, für die gute Sache oder auch nur für sich selbst. Und am Ende steht man da, übervoll mit Gedanken und Gefühlen, und fragt sich, wo man denn eigentlich hinwollte. — Felix Krakau, der regelmäßig am Düsseldorfer Schauspielhaus tätig ist und dort zuletzt seine Überschreibung von »Ödipus« inszeniert hat, wird Schillers »Die Räuber« temporeich und in einer Bearbeitung, die zwischen den klassischen Versen und heutiger Sprache changiert, auf die Bühne des Jungen Schauspiels bringen.« (Text von der Website des Düsseldorfer Schauspielhauses)

  • 06. November 2023
    Rückblick auf die Schillertage 2023

    Wissenschaftliche Vorträge im Auditorium Zur Rosen, Blick ins Publikum

    Vom 3. bis 5. November fanden die 32. Schillertage in Jena statt. Es war ein rundum gelungenes Wochenende. Wir bedanken uns bei allen Teilnehmer:innen und Mitgliedern, die dieses Wochenende unvergesslich haben werden lassen.
    In unserer Chronik der Schillertage geben wir einen kleinen Rückblick auf die vergangenen Tage.

  • 13. Oktober 2023
    Vom 3. bis 5. November finden die 32. Schillertage in Jena statt

    Titelbild: Die Horen, eine Monatsschrift (Klassik Stiftung Weimar)

    Die kommenden Schillertage werden vom 3. bis 5. November 2023 in Jena in Kooperation mit der Goethe-Gesellschaft Jena e.V. stattfinden. Im Mittelpunkt wird die von Schiller zwischen 1795 und 1797 herausgegebene Literaturzeitschrift »Die Horen« stehen.

    Für die wissenschaftliche Tagung am Samstag, 4. November, konnten wir drei renommierte Schillerforscher:innen gewinnen: Prof. Dr. Alice Stašková aus Jena, Prof. Dr. Johannes Lehmann aus Bonn und Prof. Dr. Frieder von Ammon aus München.

    Prof. Dr. Walter Rosenthal, Präsident der Friedrich-Schiller-Universität Jena, wird das Grußwort sprechen.

    Das ausführliche Programm finden Sie hier